Landseniorenvereinigung Ilm-Kreis e. V.
- 10.02.2025 – 10:00 – Schulung Digitalisierung, Thema: Basiswissen, Agrargenossenschaft Kirchheim
- 24.02.2025 – 09:00 – Schulung Digitalisierung, Thema: Gesundheit digital, Agrargenossenschaft Kirchheim
- 17.03.2025 – 10:00 – Schulung Digitalisierung,
Thema: ePatientenakte, Agrargenossenschaft Kirchheim - 31.03.2025 – 10:00 – Schulung Digitalisierung,
Thema: Sicherheit im Netz, Agrargenossenschaft Kirchheim - 02.04.2025 – 14 Uhr – Mitgliederversammlung, Bauernscheune Bösleben
- 14.04.2025 – 10:00 – Schulung Digitalisierung
Thema: Online Bezahlen - 30.04.2025 – Informationsveranstaltung „Erbrecht, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung“ (Fr. RA Geyer), Agrargesellschaft Griesheim
- 07.05.2025 – Informationsveranstaltung „Hilfe bei Notfällen – der SOS-Hausnotruf “, Agrargesellschaft Griesheim
- 10.06.2025 – Bildungsfahrt nach Bad Langensalza
- 02.07.2025 – Informationsveranstaltung „Erbrecht, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung“ (AGATHE), Agrargesellschaft Griesheim
- 09.09.2025 – 14 Uhr – Sommerfest, Agrargesellschaft Griesheim
- 24.09.2025 – 08 Uhr – Bildungsfahrt ins Hennebergische Museum Kloster Veßra u. Töpferhof Römhild
- 19.11.2025 – 14 Uhr – Weihnachtsfeier, Bauernscheune Bösleben
Für die Veranstaltungen, besonders die Bildungsfahrten, ist eine Anmeldung erforderlich. Im Laufe des Jahres können Änderungen notwendig werden.

Landsenioren auf Flurfahrt
(30.06.2025) Landwirtschaftliche Unternehmen müssen sich ständig an wechselnde Bedingungen anpassen. Das Wetter, wirtschaftliche und agrarpolitische Rahmenbedingungen, züchterischer Fortschritt bei Pflanzen und Tieren, landtechnische Weiterentwicklungen und nicht zuletzt die Wünsche der Verbraucher fordern eine ständige Anpassung.
Um hier auf dem Laufenden zu bleiben, organisieren die Landsenioren aus dem Ilm-Kreis und dem Kreis Gotha jährlich eine gemeinsame Flurfahrt. In diesem Jahr informierten sich 50 Landsenioren beider Kreise in landwirtschaftlichen Betrieben im Kreis Gotha über den Zustand der Feldbestände sowie über aktuelle Entwicklungen in der Landwirtschaft. In der Agrargenossenschaft Goldbach begrüßte Vorstandsvorsitzender Heiko Giese die Landseniorinnen und Landsenioren und gab einen Überblick über den Betrieb und die Probleme, die ein Landwirtschaftsbetrieb bewältigen muss. In der Milchviehanlage der Nessetalmilch GmbH überzeugten sich die Teilnehmer der Flurfahrt davon, dass ein hoher Tierwohlstandart, eine gute Arbeitsorganisation, innovative Technik- und moderne Züchtungsverfahren die Voraussetzungen für eine hohe Milchleistung sind. Die rege Diskussion war ein Beleg für das große Interesse der Seniorinnen und Senioren.
Bei der anschließenden Fahrt durch die Feldflur konnten gute Pflanzenbestände in Augenschein genommen werden, die allerdings zunehmend vom Trockenstress gezeichnet sind und zum Teil auch schon irreparable Schäden aufweisen.
Nico Scheringer, ehemaliger Mitarbeiter der Agrargenossenschaft Großfahner, führte durch die Feldflur jenseits der Fahnerschen Höhe. Das Unternehmen betreibt Ackerbau und hat eine ausgedehnte Schafhaltung. Mit den Schafen werden Streuobstwiesen sowie schwierige Grünlandflächen in der Unstrut-Aue beweidet.
Die Versuchsstation Friemar der Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft und ländlichen Raum bildete die letzte Station der diesjährigen Flurfahrt. Hier werden Kartoffel-, Getreide- und Maissorten geprüft, um der Praxis Sorten- und Anbauempfehlungen geben zu können. Der Leiter der Versuchsstation, Valentin Herrmann, gab uns einen Einblick in die Entwicklung der Station sowie deren Aufgaben. Ein Rundgang zeigte, dass trotz der wesentlich geringeren Größe der Bodenbearbeitungs-, Aussaat- und Erntetechnik als in den Landwirtschaftsbetrieben auch hier moderne Techniken unverzichtbar sind. GPS und elektronische Erfassung der Erntedaten gewährleisten eine gute Grundlage für Sortenempfehlungen.
Die jährliche Flurfahrt wird von den Landseniorinnen und Landsenioren aus Gotha und dem Ilm-Kreis sehr nachgefragt und sie sind dankbar, dass die besuchten Landwirtschaftsbetriebe ihnen dies ermöglichten. TK
Im Zeichen der Rosen
(12.06.2025) In vielen Gärten sind Rosen der absolute Hingucker und die Lieblingspflanzen der Gartenbesitzer. Wegen ihrer herrlichen Farben und vielfältigen Formen sowie dem oftmals betörendem Duft wird die Rose auch oft als Königin der Blumen bezeichnet. Die Vielfalt der Rosen erneut zu entdecken und dabei viele tolle Eindrücke zu sammeln, war das Ziel des diesjährigen Ausfluges der Landseniorinnen und Landsenioren des Ilm-Kreises. Ganz im Zeichen der Rosen stand die Fahrt von fast 90 Mitgliedern in die Kur- und Rosenstadt Bad Langensalza.
Die Gästeführer, Jacqueline Güntsch und Michael Weiser, vermittelten während der Fahrt viel Neues, erinnerten an Altbekanntes und riefen so manches in Vergessenheit Geratenes wieder in Erinnerung. Bei einem kurzen Abstecher durch Waltershausen wurde so auch an das Wirken von Turnvater Friedrich Ludwig Jahn, Johann Christoph Friedrich GutsMuths und Christian Gotthilf Salzmann in der Region erinnert.
Der Weg nach Bad Langensalza führte von Waltershausen durch die landwirtschaftlich geprägte Region mit den Dörfern Teutleben, Weingarten, Friedrichswerth und Behringen vorbei am Hainich, dem größten zusammenhängenden Laubwaldgebiet Deutschlands.
Gestärkt mit einem guten und reichlichen Mittagessen im Harth-Haus machten sich die Ausflügler auf zum Stadtrundgang durch die Altstadt von Bad Langensalza. Entlang der gut erhaltenen Stadtmauer, vorbei an der Marktkirche St. Bonifacii, deren Turm gerade saniert wird, ging der Weg in die Innenstadt. Der Markt, die vielen, sehr schön restaurierten Fachwerkhäuser, Marktbrunnen und Postsäule waren die Haltepunkte, um von den Gästeführern noch mehr zur Geschichte der Stadt zu erfahren.
An den Stadtrundgang schloß sich der Besuch des Rosengartens mit seiner schier unendlichen Pracht an. Fast 450 Rosenarten erwarten auf 18000 m² den Besucher. Viele Bänke luden zum Verweilen und Genießen ein und das Rosencafé, das den Landseniorinnen und Landsenioren eine Pause mit Kaffee und Kuchen bot, bildete einen schönen Abschluss des Gartenrundgangs.
Bereits zu DDR-Zeiten wurden in und um Bad Langensalza viele Rosen und Beerengehölze produziert, die aber überwiegend exportiert wurden. Mit der Wiedervereinigung lebte die Rosenzucht und -produktion in einer Vielzahl von Familienbetrieben wieder auf. Ihr gärtnerisches Wirken trug mit dazu bei, dass im Jahr 2002 Bad Langensalza der Titel „Rosenstadt“ verliehen wurde. Einen dieser Familienbetriebe, den Rosenhof Rönigk im Ortsteil Ufhoven, besuchten die Landsenioren und fanden auch hier eine überwältigende Anzahl Rosen vor. Nicht nur Edelrosen, Stammrosen und Strauchrosen bietet der Betrieb in allen Farben und Duftvariationen.
Inhaber Volker Rönigk empfing auch persönlich die Gäste und erzählte über die wechselvolle Geschichte des vor 145 Jahren gegründeten Betriebs. Ca. 200 verschiedene Sorten werden heute angeboten, sowohl im Topf als auch im Herbst als wurzelnackte Pflanzen. Dass ein Rosenstamm 5 Jahre gezogen werden muss, bis er fertig zum Verkauf ist, war für viele genauso neu, wie die Bedeutung von ADR-Rosen, die der Gärtner empfahl. Volker Rönigk gab aber auch viele Hinweise zum Pflanzen, zur Pflege und zur Schädlingsbekämpfung in den heimischen Gärten. Diese nahmen die Landsenioren dankbar mit und mancher wird im Herbst noch einmal den Weg nach Ufhoven machen, um jene Rose zu kaufen, die besonders beeindruckend war. WH
Digitalisierung und rechtliche Fragen diskutiert
(01.05.2025) Bereits im ersten Halbjahr dieses Jahres hat die Landseniorenvereinigung zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt. Das Thema Digitalisierung stand in 5 Veranstaltungen auf der Tagesordnung. Gemeinsam mit der Telekom-Senioren-Akademie und mit Unterstützung des IT-Experten Maik Lange vom Thüringer Bauernverband e.V. wurden Informationen und Übungen zu Webkonferenzen, eRezept und ePatientenakte, Online-Bezahlmethoden sowie Fragen zur Sicherheit im Netz behandelt. Dank der Unterstützung der Agrargenossenschaft Kirchheim fanden die Veranstaltungen, die zwingend einen guten Online-Zugang bedurften, in einem angenehmen Rahmen statt.
Im Beratungsraum der Agrar GmbH Griesheim trafen sich Landseniorinnen und Landsenioren am 30.4.2025 um sich über die Regelungen zum Erbrecht zu informieren. Die interessanten Ausführungen von Rechtsanwältin Sybille Geier aus Suhl brachten viele Teilnehmer zur Meinung, sich die eigenen Unterlagen, wie Testament, Vorsorgevollmacht usw. nochmal Zuhause anzusehen. Wie ist die gesetzlichen Erbfolge, was muss bei einem Testament beachtet werden, wie wird der Pflichtteil ermittelt oder wie geht das Gesetz mit Erbengemeinschaften um? Alle die Fragen wurden mit großem Interesse aufgenommen und diskutiert. „Besprechen Sie sich mit ihrem Steuerberater, wenn Sie ein Testament, Erbvertra oder eine Betreuungsvollmacht erstellen wollen“, riet RA’in Geier den Anwesenden.
Die nächste Veranstaltung zum Thema „Hilfe und Notfällen – der Hausnotruf“ wird gemeinsam mit dem DRK Ilm-Kreis am 7.5.2025 stattfinden. WH
Kultur und Bratwurst lässt sich gut verbinden
(04.10.2024) Ausgerüstet mit Regenschirm und dicker Jacke trotzten Landseniorinnen und Landsenioren aus dem Ilm-Kreis Regen und herbstlichen Temperaturen. Eine Fahrt nach Mühlhausen und ins Bratwurstmuseum stand für den 2. Oktober auf dem Arbeitsplan der Landseniorenvereinigung und fast 90 Reiselustige hatten sich auf den Weg gemacht, um Mühlhausen zu besuchen. Bei einer Führung in kleinen Gruppen durch die Mühlhäuser Altstadt konnten das historische Rathaus, das Haus der letzten handwerklichen Gerberei, die gut erhaltene Stadtmauer und die zahlreichen fränkisch-thüringischen Fachwerkhäuser die das Altstadtensemble schmücken, besichtigt werden. Selbstverständlich wurden auch in einige der 11 Mühlhäuser Kirchen hineingeschaut und die Stadtführer erzählten vieles von der Geschichte der Stadt. Sowohl im Festsaal des Rathauses vor dem Bild des „Ewigen Rats“ als auch vor der Gedenkstätte Deutscher Bauernkrieg konnten die Teilnehmer den Geschichten um Thomas Müntzer bis zu seiner Hinrichtung folgen. Auch von dem Wirken von Johann Sebastian Bach in Mühlhausen und wieso er Mühlhausen verliess und nach Arnstadt ging, berichteten die Stadtführer. Beeindruckend empfanden viele Landseniorinnen und Landsenioren, wie in Mühlhausen alte Bausubstanz erhalten und Geschichte gepflegt wird.
Zur Mittagszeit machten sich alle auf, das 1. Deutsche Bratwurstmuseum, das von Holzhausen nach Mühlhausen umgezogen ist, zu besuchen. Geschäftsführer Thomas Mäuer ließ es sich nicht nehmen persönlich die Landsenioren aus dem Ilm-Kreis zu begrüßen und an reich gedeckten Tischen, an denen selbstverständlich auch Bratwurst und Rostbrätel serviert wurde, wurde dem Ruf der Bratwurst Genüge getan. Natürlich musste dem guten Essen auch noch ein „Bratwurstschnäpschen“ folgen. Mit viel Humor, gespickt mit zahlreichen Sprüchen und Zitaten, erzählte Thomas Mäuer Geschichten über die Bratwurst, deren Herstellung, seine Historie und die Unterschiede in den jeweiligen Regionen Thüringens. Der heftige Regen verkürzte leider die Besichtigung des Freigeländes, so dass mehr Zeit für das Museum blieb. In einem lustigen „Bratwurstseminar“ testete Geschäftsführer Mäuer nochmal das gerade frisch erworbene Wissen über die Bratwurst, jeder Besucher erhielt auch ein „Bratwurstdiplom“ und darf sich von nun an Freund und Kenner der Thüringer Bratwurst nennen. Mit einem vollen Bauch, vielen neue Informationen zur Thüringer Bratwurst und der Bestätigung, dass sich ein Besuch des Bratwurstmuseums bei jedem Wetter lohnt, fuhren die Seniorinnen und Senioren wieder in Richtung Arnstadt, wo 1404 zum ersten Mal die Bratwurst erwähnt wurde. WH
Der Ilm-Kreis feiert
(09.09.2024) Auf dem Hof der Agrargenossenschaft Bösleben feierten über 100 Landseniorinnen und Landsenioren aus dem Ilm-Kreis ihr diesjähriges Sommerfest. Die hohen Temperaturen taten der guten Stimmung keinen Abbruch, zumal der Kuchen gut gekühlt auf die Tische kam und die Bratwurst schmeckte auch bei über 30°C den Besuchern. Auch in diesem Jahr lies es sich Landrätin Petra Enders nicht nehmen die Landsenioren zu besuchen, ihnen für ihr Engagement zu danken und eine Spende zur Unterstützung der Verbandsarbeit mitzubringen.
Viel Freude verbreiteten die Kinder der Kita „Im Wiesengrund“ Elleben mit ihren Liedern und Tänzen. Bernhard Ernemann, Vorsitzender der Landseniorenvereinigung Ilm-Kreis e.V., dankte nicht nur den Kindern für ihr erfrischendes Programm. Er bedankte sich vorallem bei den Kindergärtnerinnen und den Eltern, die diesen Auftritt ermöglichten. Der Dank der Landsenioren ging auch an die Landrätin und ihr Team für die seit Jahren gute Unterstützung. Detaillierte Hinweise gab Ernemann für die nächsten Veranstaltungen, wie die Verkehrsteilnehmerschulung, die Busfahrt nach Mühlhausen und die Weihnachtsfeier. Er verwies auf den geänderten Arbeitsplan. WH
Im Alter sicher leben
(18.07.2024) Immer wieder werden ältere Menschen trotz Vorsichtsmaßnahmen, Hinweisen und Mahnungen zu Opfern von Kriminellen. Diese Täter lassen sich auch immer wieder neue Tricks und Methoden einfallen, um zu stehlen und zu betrügen. Aus diesem Grund hatten die Landsenioren des Ilm-Kreises sich an die polizeiliche Beratungsstelle in Gotha gewendet und eine Informationsveranstaltung zu diesen Themen organisiert. Das Interesse war größer als erwartet, was die Notwendigkeit solcher Informationen unterstreicht. Kriminalhauptkommissar Marco Kornmann sprach unter der Überschrift „Im Alter sicher leben“ u.a. solche Themen, wie Schockanrufe, Telefontrickbetrug, WhatsApp-Betrug, falsche Dienstleister an der Haustür, Einbruch, Taschen- und Trickdiebstahl an.
Kornmann ermutigte die anwesenden Landseniorinnen und Landsenioren aber auch die polizeilichen Beratungsstellen zu nutzen, von denen es in Thüringen 7 Einrichtungen gibt. Wichtige Informationen sind unter der Adresse www.polizei-beratung.de zu finden. Im Notfall oder bei Beobachtungen, die auf kriminelle Tätigkeiten schließen lassen, solle man sich aber auch nicht davor scheuen, die 110 zu wählen. Hilfe und Beratung könne man auch bei den Verbraucherzentralen und den Einrichtungen des Weissen Rings erhalten.
Auch die von den Bundesländern Deutschlands zur Verfügung gestellte Notruf-App NORA und die Warn-App NINA, über die wichtige Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes für unterschiedliche Gefahrenlagen zu erhalten sind, sollten genutzt werden. Der Landseniorenvereinigung gab der Kriminalhauptkommissar den Hinweis, auch mal den Kontaktbereichsbeauftragten einzuladen, damit dieser sich vorstellt.
Als Resümee gab der erfahrene Polizist den Anwesenden 3 Hinweise mit auf den Heimweg:
- Bleiben Sie mißtrauisch!
- Entscheiden Sie nicht alleine!
- Vertrauen Sie Fremden nicht ihr Eigentum an!
Flurfahrt durch den Ilm-Kreis
(19.06.2024) Wie jedes Jahr unternahmen Landseniorinnen und Landsenioren aus dem
Ilm-Kreis und dem Kreis Gotha am 12.6. wieder eine abwechslungsreiche Flurfahrt. Diesmal besuchten sie Betriebe in Griesheim, Bösleben und Thörey. Vorrangig interessiert die Teilnehmer immer, wie sich die Feldbestände entwickelt haben, ob die Kulturen gut im Feld stehen und ob die Voraussetzungen für eine gute Ernte gegeben sind. Die Betriebsleiter der Agrargesellschaft Griesheim mbH, Rainer Ackermann, der Agrargenossenschaft Bösleben, Ralf Gumpert und Alexander Ernemann, und Holger Güttich von der AGROLAND Agrar e. G. Thörey/Rehestädt nahmen sich die Zeit, um die Betriebe vorzustellen und den Seniorinnen und Senioren alle Fragen zu beantworten. Neben den Weizen-, Gersten- und Rapsbeständen wurden auch die Viehhaltungen besichtigt. So fanden in Griesheim die Melkroboter in der Milchviehanlage besondere Aufmerksamkeit, aber auch die Schweineställe und die Biogasanlage wurden besichtigt. In Bösleben erfuhren die Frauen und Männer auch, wie die Sonnenblumen und der Öllein im Feld steht und bei der Besichtigung der Rinderställe kamen auch die Situation auf dem Grünland und den Überflutungsflächen bei Riechheim und Gügleben zur Sprache. Die Milchschafe und die Gänse standen im Mittelpunkt des Besuches in der AGROLAND Agrar e. G. Thörey/Rehestädt. Zum Betrieb gehört auch die Landhof „Am Ziegenried“ GmbH in Dosdorf bei Arnstadt, wo Schafe, Gänse und Kühe gehalten werden. Am Standort wird auch ein Hofladen betrieben, der u.a. zahlreiche Schafkäsesorten aus eigener Herstellung anbietet.
Mit Interesse verfolgten die Flurfahrtteilnehmer die Ausführungen der Landwirte, die alle auf die Probleme einer überbordenden Bürokratie und von der Politik ausgehenden immer weiter steigenden Anforderungen hinwiesen. WH